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Der Mann zur Frau:
– Dein Gerede von der Unvereinbarkeit unserer Horoskope ist kompletter Unsinn!
Und komm ja nicht auf die dumme Idee, mir zu widersprechen!
Denn einen Widder zu überreden – unmöglich!
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4.1 Das Gesetz des Rhythmus
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In der Natur gibt es nichts Starres. Alles bewegt sich, atmet, pulsiert, wechselt. Auf den Tag folgt die Nacht, auf die Nacht der Tag. Der Winter weicht dem Frühling, der Frühling dem Sommer. Auf die Flut folgt die Ebbe, auf die Ebbe wieder die Flut. Tiere ziehen weiter, Pflanzen blühen, Früchte reifen – und alles zu seiner Zeit.
Hermes Trismegistos brachte diese über Jahrtausende gesammelte Erfahrung auf die Formel des Gesetzes vom Rhythmus: «Alles strömt aus und ein, alles hat seine Gezeiten».
Der Mensch begriff sehr schnell eine einfache Wahrheit: Im Winter Pilze sammeln zu wollen, ist sinnlos. Wer vor der Zeit sät, gefährdet die Ernte. Wer außerhalb der Saison auf Wild jagt, bleibt hungrig. Die Natur verzeiht keine Willkür. Sie hat ihren eigenen Kalender.
Es gab nur eine Frage: Wie lässt sich dieser Kalender lesen?
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4.2 Erste Beobachtungen
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Die augenfälligsten Rhythmen gibt der Himmel vor.
Die Sonne geht auf und wieder unter – das ist Tag und Nacht. Der Mond nimmt zu, wird voll, nimmt ab und verschwindet – das ist ein Monat. Die Sonne steigt höher und sinkt dann wieder – das ist ein Jahr.
Tausende Jahre lang schauten die Menschen einfach nach oben und prägten es sich ein. Nach und nach häufte sich eine Art Statistik an: Erscheint ein bestimmter Stern, ist es Zeit zu säen. Steht der Mond so und so, ist es Zeit für die Ernte. Steht die Sonne an diesem oder jenem Punkt, ist es Zeit, weiterzuziehen.
So entstand die Astronomie.
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4.3 Astronomie als Wissenschaft des Überlebens durch Synchronisation
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Heute wirkt die Astronomie wie eine erhabene Wissenschaft von fernen Welten. Doch ihre Wurzeln liegen in der Maslowschen Pyramide — ganz unten, an ihrem Fundament.
Die Menschen begannen nicht aus bloßer Neugier, die Sterne zu beobachten. Sie mussten wissen:
Wenn der Schnee taut und man zur Jagd aufbrechen kann.
Wenn die Flüsse anschwellen und mehr Fische in den Gewässern sind.
Wenn Wurzeln und Beeren reif sind.
Wenn die Vögel wiederkommen.
Wann man am besten Kinder zeugt, damit sie in der warmen Jahreszeit zur Welt kommen.
Der Himmel wurde zum Kalender. Der Mechanismus, der die Himmelskörper bewegt, erwies sich als derselbe, der über Ernte, Hochwasser und das Verhalten der Tiere bestimmt.
Der Mensch war zu schwach, um es mit der Natur aufzunehmen.
Deshalb glich er seine irdischen Rhythmen den himmlischen an. Und es funktionierte.
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4.4 Astrologie als angewandte Disziplin
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Hier kommt ein heikler Punkt ins Spiel.
Wenn die himmlischen Rhythmen den Wechsel der Jahreszeiten, das Anschwellen der Flüsse und das Verhalten der Tiere lenken – warum sollten sie dann nicht auch das Verhalten des Menschen lenken? Denn auch der Mensch ist ein Teil der Natur.
So entstand die Astrologie.
Die offizielle Wissenschaft erkennt sie bis heute nicht an. Doch wenn man Astrologie nicht als Schicksalsvorhersage aus dem Zeitungshoroskop betrachtet, sondern als den Versuch, menschliche Psychologie und soziales Verhalten mit kosmischen Rhythmen in Einklang zu bringen, verändert sich das Bild.
Astrologie ist eine Methode der Analogie, die mit Rhythmus und Ähnlichkeit arbeitet: Hier werden Himmelskörper zu Modellen für menschliche Charaktere, Beziehungen und Ereignisse. Mars verhält sich aggressiv? Dann neigen Menschen mit einem starken Mars zur Aggression. Venus ist harmonisch? Dann neigen venusische Typen zu Liebe und Kunst.
Das ist keine Ursache-Wirkung-Beziehung im wissenschaftlichen Sinn. Es ist Analogie, ausgearbeitet zu einem entwickelten und geordneten System.
Funktioniert das? Das ist eine schwierige Frage. Aber dass die Astrologie seit Jahrtausenden lebendig ist und bis heute nachgefragt wird, spricht offenbar dafür, dass sie eine ganz reale Aufgabe erfüllt.
Zieht man hier eine stimmige Analogie, dann ähnelt die Rolle der Astrologie der eines Navigators auf großer Seefahrt. Natürlich kann man die natürlichen Meeresströmungen ignorieren und aufs Geratewohl gegen die vorherrschenden Tendenzen lossegeln.
Aber ein guter Navigator spart Zeit und Ressourcen, indem er den Kurs klug festlegt und dabei Strömungen und Winde berücksichtigt.
Das ist ein Fakt.
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4.5 Feng Shui, Daoismus und andere Systeme
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Dieselbe Logik wirkt auch in Systemen, die den Menschen mit Ort und Zeit in Einklang bringen wollen.
Feng Shui ist nicht bloß die Kunst, „das Bett so hinzustellen, dass das Geld von allein kommt“. Es ist der Versuch, jene Energieströme (Qi) zu erfassen, die sich durch Raum und Zeit bewegen, und den Menschen so in sie einzufügen, dass er sie nicht behindert, sondern für sich zu nutzen weiß.
Auch der Daoismus geht in seinen praktischen Ausprägungen – Alchemie, Medizin, Qigong – davon aus, dass der Mensch Teil eines kosmischen Mechanismus ist. Seine Gesundheit, Langlebigkeit und spirituelle Entwicklung hängen davon ab, wie gut er mit den Rhythmen der Natur und des Himmels im Einklang ist.
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In all diesen Systemen steckt ein gemeinsamer Gedanke: Die Welt ist ein riesiges Uhrwerk, und der Mensch hat zwei Wege:
entweder mit dem Kopf durch die Wand zu wollen und die Rhythmen zu ignorieren,
oder zu lernen, sich auf sie einzustimmen und Zugang zu der Energie zu finden, die ohnehin schon fließt – man muss nur in den Strom hineingeraten.
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4.6 Die Methode des Synchronismus
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Verallgemeinert man alles bisher Gesagte, lässt sich eine grundlegende Methode erkennen, die der Astronomie, der Astrologie, dem Feng Shui, den daoistischen Praktiken und vielen anderen Systemen zugrunde liegt.
Das ist die Methode der astrokalendarischen Analogie oder, weiter gefasst, die Methode des Synchronismus.
Ihr Kern:
Wer die Rhythmen der Natur beobachtet – vor allem die des Himmels –, kann Perioden, Zyklen und wiederkehrende Muster erkennen.
Diese Muster auf das menschliche Leben übertragen – auf die Zeit der Aussaat, die Zeit der Jagd sowie auf günstige und ungünstige Phasen für die verschiedensten Vorhaben.
Das eigene Handeln mit diesen Rhythmen in Einklang bringen.
So gewinnt man Zugang zu einer Energie, die ohnehin schon fließt, statt Kraft darauf zu verschwenden, gegen den Strom anzurudern.
Das ist kein Fatalismus. Das ist Navigation.
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4.7 Warum das funktioniert
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Es gibt zwei Deutungen.
Die erste (die esoterische): Die Welt ist tatsächlich von gemeinsamen Rhythmen durchzogen, und wer sich auf sie einstimmt, gerät in Resonanz mit dem Kosmos.
Die zweite (die pragmatische): Jeder Zyklus, selbst ein zufällig gewählter, stiftet Struktur. Wer nach dem Mondkalender pflanzt, tut das regelmäßig, aufmerksam und im festen Glauben an den Erfolg. Und regelmäßige Aufmerksamkeit und Zuversicht sind schon für sich genommen Faktoren des Erfolgs.
Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte. Doch für die Methode der Analogien spielt das keine Rolle. Entscheidend ist, dass die Analogie ihren Dienst tut: Der Mensch stimmt sein Leben auf die Rhythmen des Himmels ein und gewinnt dadurch Berechenbarkeit, Sicherheit und das Gefühl, mit der Welt verbunden zu sein.
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4.8 Moderne
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Heute, da wir in einer Welt leben, die von den natürlichen Rhythmen abgekoppelt ist (künstliches Licht, Rund-um-die-Uhr-Arbeit, Klimaanlagen, Heizung), ist das Bedürfnis nach Synchronisierung nur noch schärfer geworden.
Die Menschen gehen zu Astrologen, rücken ihre Möbel nach Feng Shui zurecht und halten sich an den Mondkalender für Haarschnitte und Aussaat. Die offizielle Wissenschaft rümpft die Nase, doch die Nachfrage lässt nicht nach.
Denn diese Methode löst ein ganz reales Problem: Der Mensch will spüren, dass er im Chaos nicht bloß ein einsames Rädchen ist, sondern Teil einer großen, sinnhaften, rhythmischen Welt.
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4.9 Übergang zum nächsten Kapitel
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Beim Blick zum Himmel lernte der Mensch, sein Handeln mit den kosmischen Rhythmen in Einklang zu bringen. Doch eine Aufgabe blieb noch: diese Beobachtungen festzuhalten, sie weiterzugeben und dafür zu sorgen, dass das Wissen nicht mit seinem Träger zugrunde geht. So entstand die Schrift – die nächste große Methode der Analogie.
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Auf alle Fragen – lache ich nur leise.
Auf alle Fragen – gibt es keine Antwort.
Denn mein Name ist – Hieroglyphe.
Meine Kleider sind vom Wind geflickt.
(Gruppe „Piknik“, „Hieroglyphe“)
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5.1 Ähnlichkeit auf drei Ebenen
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Die Methode der Ähnlichkeit erschöpft sich nicht in Magie oder Totems. Sie durchzieht alle Ebenen menschlicher Wahrnehmung. Und auf jeder Ebene zeigt sich ein eigenes Ergebnis.
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Ebene
Was geschieht
Ergebnis
Körperlich
Der Körper entspricht Bewegung, Haltung, Rhythmus
Tanz, Ritual, die Kinematik der Kampfkünste
Sinnlich
Emotion entspricht Emotion – durch Mitgefühl, Resonanz
Kunst, Musik, Poesie
Mental
Gedanke entspricht Gedanke – durch Zeichen, Symbol, Bild
Schrift, Hieroglyphe, Rune, Buchstabe
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Der Mensch hat die Schrift nicht über Nacht erfunden. Er ist zu ihr gelangt, indem er sich Ähnlichkeit leiblich und sinnlich erschloss.
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5.2 Von der Geste zum Zeichen
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Bevor der Mensch Hieroglyphen zeichnete, zeigte er. Die Geste ist bereits ein Zeichen – allerdings eines, das noch an den Körper gebunden ist. Der Zeigefinger – „dort“. Die an die Brust gelegte Hand – „mein“. Die Handfläche vor den Augen – „ich sehe nicht“, die abwehrende Geste heißt: „nein“.
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Der Tanz ist bereits ein System von Gesten, in der Zeit entfaltet. Das Ritual ist ein durch Tradition gefestigter Tanz. Und wenn ein Ritual weitergegeben, verankert, sozusagen gegen das Verschwinden gesichert werden muss, wenn es also nicht zusammen mit dem Schamanen sterben soll, dann entsteht Tradition.
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Die erste Zeichnung ist eine in der Zeit erstarrte Geste.
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5.3 Zwei Hemisphären – zwei Schriftsysteme
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Hier wird es erst richtig interessant. Das menschliche Gehirn ist kein einheitliches Gebilde.
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Die rechte Hemisphäre ist zuständig für ganzheitliche Wahrnehmung, für Bilder, Raum und das gleichzeitige Erfassen. Sie denkt in Bildern. Ein Speicher für Informationen aus vergangenen Leben und Inkarnationen.
Die linke Gehirnhälfte ist zuständig für Abfolge, Analyse, Sprache und Details. Sie denkt in Ketten. Die Heimstatt von Castanedas „Logik“.
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Wenn ein Mensch versucht, einen Gedanken festzuhalten, greift er zwangsläufig zu dem Instrument, das in diesem Moment in ihm den Ton angibt.
In Kulturen, in denen rechtshemisphärisches, also bildhaftes Denken dominiert, entsteht eine hieroglyphische Schrift. Jedes Zeichen ist ein Bild, auf ein Minimum verdichtet. „Haus“ wird als Häuschen gezeichnet. „Mensch“ als Männchen. „Berg“ als drei Gipfel. China, Ägypten, die Sumerer in einer frühen Phase.
In Kulturen, in denen die linke Gehirnhälfte — also das logische Denken — dominiert, entsteht eine symbolische Schrift. Ein Zeichen sieht dem Gegenstand nicht ähnlich, sondern steht kraft einer Übereinkunft für ihn. „A“ sieht keinem Stier ähnlich, obwohl es historisch vom Kopf eines Stiers abstammt (Aleph). Doch später verblasste das Bild, und übrig blieb die Funktion — die Festhaltung des Lauts. Die Phönizier, die Griechen, das lateinische Alphabet, die Kyrilliza.
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Und umgekehrt.
Symbolische Schrift trainiert und stärkt die linke Gehirnhälfte und das logische Denken.
Die hieroglyphische Schrift schult und entfaltet das bildhafte Denken und die rechte Gehirnhälfte.
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5.4 Runen – eine mögliche Synthese
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Runen nehmen offenbar eine seltsame Zwischenstellung ein. Einerseits sind sie Buchstaben – mit ihnen lässt sich Text schreiben. Andererseits hat jede Rune einen Namen und ein Bild, das sich nicht auf einen Laut reduzieren lässt.
Fehu – „Vieh, Reichtum“. Das ist nicht bloß ein „F“, sondern ein Konzept.
Ansuz – „Gott, Atem, Rede“. Nicht bloß ein „A“.
Raidho – „Weg, Rad, Ordnung“. Nicht bloß ein „R“.
Mit Runen kann man schreiben, aber man kann mit ihnen auch wahrsagen, beschwören und meditieren. Sie funktionieren zugleich als Zeichen und als Bilder.
Vielleicht liegt das daran, dass die Runen an der Schnittstelle zweier Traditionen entstanden sind: der mediterranen, buchstabenbasierten, und der nördlichen, schamanischen und bildhaften. Oder es ist darauf zurückzuführen, dass ihre Schöpfer noch jenes Gleichgewicht der Hirnhemisphären bewahrten, das später verlorenging.
Auf jeden Fall sind Runen eine hybride Form von Schrift. Und deine Hypothese vom synkretischen Zusammenspiel der Hemisphären hat durchaus ihre Berechtigung.
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Und so trainiert die Runenschrift womöglich beide Gehirnhälften im Gleichklang. Das wiederum setzt eine Art Synergie zwischen ihnen frei. Jene Wirkung, die uns in ihrer sichtbaren Form als „Magie“ bekannt ist.
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5.5 Vom Zeichen – zur Bibliothek
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Wenn Zeichen sich häufen, beginnen sie ein Eigenleben zu entwickeln. Es entstehen Listen, Kataloge, Wörterbücher. Schrift wird zu einem verteilten Gedächtnis.
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