Fläche
47.000 km2
Hauptstadt
Thimphu (69.000 Einw.)
Währung
1 Ngultrum = 100 Chetrum
Staatsform
Konstitutionelle Monarchie
Parlament
Nationalversammlung mit 150 Mitgliedern, davon 105 gewählt, 35 nominierte Beamte, 10 Vertreter der buddhistischen Klöster
Religion
Buddhisten 75%, Hindus 25%
Einwohner
2,3 Mio.
Sprachen
Dzongkha, Englisch, tibetische Dialekte
Gliederung
20 Distrikte
Staatsoberhaupt
König
Nationalfeiertag
17. Dezember
Nationalitäten/Ethnien
Bhotia 50%, Nepalesen 35%, sonstige 15%
Internet www.bhutan.gov.bt
Geschichte
Der bis dahin hinduistische Himalayastaat Bhutan wurde etwa im 7. Jh. n. Chr. von Tibet aus von buddhistischen Mönchen missioniert. Zwischen dem 10. und dem 17. Jh. bestanden unabhängige Fürstentümer, deren Zentren die Klosterburgen waren. 1616 kam es zur Einigung des Landes durch den aus Tibet stammenden religiösen Führer Shabdrung Ngawang Namgyl, der in seiner Hand sowohl geistliche als auch weltliche Macht vereinte. Im 19. Jh. wurde das durch lokale Auseinandersetzungen destabilisierte Land in den Duar-Krieg mit Britisch-Indien hineingezogen. Es verlor einen Teil seines Territoriums, behielt aber seine Souveränität. Zu dieser Zeit siedelten hinduistische Einwanderer aus Nepal im Süden des Landes. 1907 verhalfen die Briten Ugyen Wangchuk, einem Regionalfürst, zur Macht, der sich als König ausrufen ließ. Drei Jahre später gelangte Bhutan unter den Schutz Britisch-Indiens, das aber innere Nichteinmischung vertraglich garantiert. Bis zur Unabhängigkeit Indiens blieb Bhutan im Grunde ein von der Außenwelt völlig abgeschnittener Staat. In der Folge blieb ein enges Verhältnis zu Indien bestehen, das sich in außenpolitischen Fragen ein Konsultationsrecht sicherte. Mit der Thronbesteigung von Jigme Dorji Wangchunk öffnete sich das Land modernen Einflüssen und Reformen.
Politisches System
1953 konstituierte sich erstmals eine Nationalversammlung, 1956 wurde eine Landreform eingeleitet. Nach der Besetzung Tibets durch China 1950 wanderten etwa 6.000 tibetische Flüchtlinge nach Bhutan ein. Ein Jahr später trat der erste Fünfjahresplan zur Modernisierung des Landes in Kraft, der durch eine weitere Landreform die feudalen Strukturen abbaute und allen Bauern zu eigenem Landbesitz verhalf. Durch sehr ausgewogene strukturelle Entwicklung konnten traditionelle Kultur und ökologisches Gleichgewicht bewahrt werden. 1973 trat mit Jigme Singhye Wangchuk ein neuer König sein Amt an, der Bhutan langsam dem Tourismus öffnete. In den achtziger Jahren engagierte sich Bhutan vermehrt in internationalen Organisationen, gleichzeitig begann aber durch ein neues Staatsbürgerschaftsgesetz eine Bhutanisierungskampagne zur Festigung des Buddhismus, die zu einer Flüchtlingswelle unter der hinduistischen Bevölkerung führte. Weitere Fünfjahrespläne führten die langsame Öffnung und Modernisierung des Landes fort. 2001 schloss Bhutan mit China ein Abkommen, mit dem die gemeinsame Grenze geklärt wurde. 2005 kam es zur Proklamierung einer Verfassung, die eine parlamentarische demokratische Entwicklung des Landes ermöglicht. Nach wie vor sind Nepalesen eine unterprivilegierte Volksgruppe.
Wirtschaft
Laut internationalen Umweltschutzorganisationen gehört Bhutan zu den durch den Klimawandel höchst gefährdeten Staaten. Weitere Gletscherschmelze würde die Flüsse zu reißenden Strömen machen, die Seen drohen überzulaufen. Das am Südhang des Himalaya gelegene Bhutan weist im Süden ein tropisches, im Norden ein gemäßigtes Klima auf.
Die Landwirtschaft Bhutans ist nicht in der Lage, den Eigenbedarf an Reis zu produzieren. Neben der kleinbäuerlichen Selbstversorgung müssen Nahrungsmittel importiert werden. Etwa 40% der Einnahmen des Staates kommen aus dem Energieexport. Der Waldreichtum (zwei Drittel sind bewaldet) des Landes ermöglicht eine kleinteilige Holz verarbeitende Industrie. Mittlerweile entwickelt sich der Tourismus zu einem guten Devisenbringer, obwohl jährlich nur etwa 5000 Reisende das Land besuchen dürfen.
Fläche
676.578 km2
Hauptstadt
Rangun (Yangon, 4 Mio. Einw.)
Währung
1 Kyat = 100 Pyas
Staatsform
Sozialistische Republik, Militärregime
Parlament
Nationalkonvent mit 700 Delegierten mit der Aufgabe, eine Verfassung zu erarbeiten
Religion
Buddhisten 89%, Christen 4%, Muslime 4%, sonstige 3%
Einwohner
50,5 Mio.
Sprachen
Birmanisch, Regionalsprachen
Gliederung
7 Staaten, 7 Provinzen
Staatsoberhaupt
Präsident
Nationalfeiertag
4. Dezember
Nationalitäten/Ethnien
Birmanen 68%, Shan 9%, Kayin 7%, Rakhine 4%, Chinesen 3%, Mon 2%, sonstige 7%
Internet –
Geschichte
Ursprünglich von Tibet bzw. aus der heutigen chinesischen Provinz Kansu aus besiedelt, stand Burma in vielen Phasen seiner Geschichte unter indischem oder chinesischem Einfluss, da das Land auf Grund seiner geographischen Lage ein Verbindungsglied zwischen den beiden Großmächten darstellt. Schon in römischer Zeit führten Handelswege von Indien nach China über Burma. Das erste Burmesische Reich mit der Hauptstadt Pagan wurde etwa im 11. Jahrhundert gebildet und expanierte, bis es zu Ende des 13. Jh. von eindringenden Mongolen zerstört wurde. 1303 zogen sich die Mongolen wieder zurück, das Land zerfiel in kleinere Königreiche. Während des Zweiten Burmesischen Reiches (1531–1752) dehnte sich Burma über Siam und Laos aus. 1752 wurde Burma vom Volk der Mon erobert, kurz darauf gab es aber einen Aufstand der Burmesen, die das Land zurückeroberten und das Dritte Burmesische Reich gründeten, das sich laufend gegen chinesische Einfälle verteidigen musste. Denn China erhob immer wieder Ansprüche auf Burma. Gegen Ende des 19. Jh. wurde Burma von den Briten erobert und 1886 Teil von Britisch-Indien. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt Burma nach indischem Muster innere Autonomie. Schwere Bauernunruhen in den dreißiger Jahren führten schließlich zur Trennung von Indien, aber noch immer wurde nur die administrative Autonomie zugestanden. 1942 wurde Burma von den Japanern besetzt. Erst nach ihrem Abzug 1945 erklärte sich Burma zu einer selbstständigen Republik, die 1948 den Austritt aus dem Commonwealth vollzog. Zwischen 1948 und 1950 wurde Burma von kommunistischen Unruhen in Atem gehalten. 1950 etablierte sich kurz eine parlamentarische Demokratie, die den Buddhismus zur Staatsreligion erklärte. 1962 wurde die Demokratie durch einen antikommunistischen Militärputsch beseitigt. Seitdem versucht Burma einen eigenständigen sozialistischen Weg zu gehen. 1960 schloss das Land einen Nichtangriffspakt mit China.
Politisches System
Derzeit ist in Burma ein Militärregime an der Macht, das das Land gegen Einflüsse aus dem Ausland hermetisch abschließt Es herrscht Zensur der Medien und es gibt kaum Internet, auch die Regierung stellt keine eigene Website zur Verfügung. Die Menschenrechtssituation ist trotz internationalem Druck noch immer schlecht, was das Beispiel der Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 1991 Aung San Suu Kyi beweist, die sich seit diesem Zeitpunkt mit nur kurzen Unterbrechungen unter Hausarrest befindet. Ihr Fall wurde sogar schon vor den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gebracht. 1989 startete das Militärregime eine groß angelegte Bewusstseinskampagne, die in der Änderung des Staatsnamens von Burma auf Myanmar gipfelte. Gleichzeitig ist das Regime in intensive Auseinandersetzungen mit dem Minderheitsvolk der Karen verstrickt, die für sich Autonomie fordern. Inzwischen leben mehr als 140.000 Karen in thailändischen Flüchtlingslagern. In Burma leben noch heute viele verschiedene Volksgruppen, die mehr als 100 Sprachen und Dialekte sprechen.
Wirtschaft
Burma stellt keine nennenswerte Wirtschaftsmacht dar, das Land exportiert vorwiegend Reis und Teakholz, etwas Blei und Erdöl. Die besten Handelsbeziehungen bestehen zu China, mit China und mit Thailand gibt es eine intensive Zusammenarbeit in der Bekämpfung des Drogenhandels. Gewinne aus dem Tourismus kann das Land kaum erzielen, da Einreisegenehmigungen nur sehr restriktiv erteilt werden, weite Teile des Landes sind überhaupt für jeden Tourismus gesperrt. Die wenigen Touristen, die kommen dürfen, erhalten nur eine Einreiseerlaubnis über den internationalen Flughafen Yangon.
Fläche
51.219 km2
Hauptstadt
Sarajevo (465 000 Einw.)
Währung
1 konvertible Mark = 100 Fening.
Staatsform
Republik
Parlament
Haus der Völker mit 15 Deputierten; Abgeordnetenhaus mit 42 Mitgliedern
Religion
Muslime 46%, Serbisch-Orthodox 33%, Katholiken 14%, sonstige 7%
Einwohner
4,1 Mio.
Sprachen
Bosnisch, Kroatisch, Serbisch
Gliederung
Bosnisch-Kroatische Föderation, Republika Srpska Sonderdistrikt Brčko
Staatsoberhaupt
Staatspräsidium mit rotierendem Vorsitz
Nationalfeiertag
1. März
Nationalitäten/Ethnien
Bosniaken 48,6%, Kroaten 16,3%, Serben 34,5%, sonstige Minderheiten (Roma, Juden)
Internet www.fbihvlada.gov.ba
Geschichte
Etwa seit dem 10. Jh. entwickelte sich ein bosnisches, von Slawen bevölkertes Reich, das ab dem Ende des 13. Jh. von Franziskanern christianisiert wurde. Ab dem 14. Jh. ist auch die Bezeichnung Herzegowina üblich. 1377 wird das Land ein selbstständiges Königreich unter König Tvurtko. 1463 beginnt die Eroberung durch den osmanischen Sultan Mehmed II., die Ende des 16. Jh. abgeschlossen ist. Bosnien-Herzegowina wird ein osmanisches Paschalik mit der Hauptstadt Banja Luka. Mit dem Machtverfall des Osmanischen Reiches mischen sich immer mehr die europäischen Großmächte in das Geschehen auf dem Balkan ein. 1878 stimmen sie auf dem Berliner Kongress zu, dass Bosnien-Herzegowina von der Österreich-Ungarischen Monarchie okkupiert wird. 1908 erfolgt die Annexion. 1914 wird der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand vom serbischen Nationalisten Gavrilo Princip in Sarajevo ermordet, was den Ersten Weltkrieg auslöst. Danach wird Bosnien-Herzegowina ein Teil des Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen, das sich ab 1929 Königreich Jugoslawien nennt. Während des Zweiten Weltkrieges wird Bosnien-Herzegowina ein Teil des nationalsozialistischen kroatischen Vasallenstaates, nach Beendigung des Krieges eine Teilrepublik des sozialistischen Jugoslawiens. Im Januar 1992 stimmte die Mehrheit der Bevölkerung für die Selbstständigkeit Bosnien-Herzegowinas. Nach dem Balkankrieg (1992–1994) wurde auf Grund des Washingtoner Abkommens die Föderation Bosnien-Herzegowina gegründet, die nach den Friedensverhandlungen von Dayton im Dezember 1995 ihre Selbstständigkeit erlangte.
Politisches System
Bosnien-Herzegowina ist eine Republik, die aus zwei staatlichen Entitäten mit separaten Volksvertretungen und dem Sonderdistrikt Brčko besteht. Es gibt Verwaltungsbereiche, die dem Gesamtstaat unterstehen, wie Außen- und Verteidigungspolitik sowie Finanzen und Außenwirtschaft. Der Rest fällt in die Kompetenz der Teilrepubliken. Außerdem verfügt derzeit noch über einen wichtigen Teil der Staatsgewalt der Hohe Repräsentant, der von der internationalen Gemeinschaft als Koordinator und Unterstützer des Aufbaus nach dem Krieg bestellt wurde. Derzeit sind noch EU-Truppen in Bosnien zur Stabilisierung der Lage stationiert. Der Aufbau rechtsstaatlicher Systeme macht sichtlich Fortschritte.
Wirtschaft
Die Wirtschaft befindet sich noch immer in einer schwierigen Situation, da vier Fünftel der Industrieanlagen im Krieg zerstört wurden. Privatisierungen gehen nur langsam vor sich, das Importvolumen ist derzeit noch dreimal so hoch wie der Export. Die Arbeitslosenquote liegt bei geschätzten 15%. Die Schattenwirtschaft nimmt einen großen Teil des wirtschaftlichen Geschehens ein. Große Aufholleistungen wurden auf dem Bankensektor erbracht, wobei die österreichische Raiffeisen-Gruppe und die italienische UniCredit eine führende Rolle spielen.
Das Land verfügt über Wasserkraftreserven, Eisenerzminen in der Nähe von Prijedor und eine Aluminiumfabrik in Mostar. Die landwirtschaftliche Arbeit wurde und wird noch immer durch die drei Millionen Landminen behindert, deren Beseitigung mühsam und teuer ist. Etwa 45% der Landesfläche sind landwirtschaftlich nutzbar, angebaut werden Weizen, Mais, Hafer, Zuckerrübe, Tabak, Hanf und Kartoffel. Der Energiebedarf wird zu einem beachtlichen Prozentsatz durch Wasserkraft gedeckt.
Fläche
5.765 km2
Hauptstadt
Bandar Seri Begawan (50.000 Einw.)
Währung
1 Brunei-Dollar = 100 Cent
Staatsform
Absolute Monarchie
Parlament
Legislativrat mit 20 vom Sultan ernannten Mitgliedern
Religion
Muslime 67%, Buddhisten 13%, sonstige 20%
Einwohner
366.000 (2003)
Sprachen
Malaiisch, Chinesisch, Englisch
Gliederung
4 Distrikte
Staatsoberhaupt
Sultan
Nationalfeiertag
23. Februar
Nationalitäten/Ethnien
Malaien 62%, Chinesen 15%, sonstige 23%
Internet www.brunei.gov.bn
Geschichte
Moslemische Malaien, die im 15. Jh. Borneo besiedelten, gründeten bereits ein Sultanat, das über ganz Borneo, die Sulu-Inseln und Palawan herrschte. Letztere Territorien gehören inzwischen zu den Philippinen. In der Folge kam es zu jeweils kürzeren kolonialen Herrschaftsepochen der Portugiesen, Niederländer und Briten. 1877 erwarb eine britische Handelsgesellschaft den Norden der Insel Borneo. Das konstitutionelle Sultanat Brunei auf Nordborneo, seit 1886 ein britisches Protektorat, erlangte 1963 seine innere Autonomie. Während des Zweiten Weltkrieges war Brunei von den Japanern besetzt worden. 1971 erreichte es schließlich seine völlige Souveränität. Eine in der Folge geplante Fusion mit Malaysia scheiterte am Widerstand der Bevölkerung.
Politisches System
Seit 1967 regiert Sultan Muda Hassanal al Bolkiah absolutistisch, er ist dem Parlament gegenüber nicht verantwortlich. Er ist gleichzeitig das religiöse Oberhaupt dieses streng islamischen Staates sunnitischer Richtung. Seit etwa Mitte der achtziger Jahre gibt es eine oppositionelle Gruppe, die »Brunei National Democratic Party«, die Wahlen fordert. Die Erwerbung der Staatsbürgerschaft ist äußerst schwierig, da die Kenntnis der Staatsprache, des Malaiischen, gefordert wird.
Die Mitglieder der chinesischen Bevölkerungsgruppe sind meist Buddhisten oder Anhänger des Konfuzius, indigene Stämme bekennen sich zu animistischen Religionen.
Wirtschaft
Den Reichtum des Landes machen die Erdöl- und Erdgasvorräte aus, die zum größten Teil in den Export gehen. 90% des Erdgases und 12% des Erdöls werden an Japan geliefert. Eine nennenswerte Industrie ist nicht vorhanden. Da 90% der Exporterlöse aus dem Ölexport kommen, ist die Handelsbilanz von Brunei völlig von den Schwankungen des Ölpreises abhängig. Nur ein geringer Teil des geförderten Erdöls wird für den Eigenbedarf raffiniert. Einerseits besteht die Vermutung, dass die Ölreserven bald zu Ende gehen, andererseits werden große Off-shore-Vorkommen behauptet.
Wichtige landwirtschaftliche Güter sind Kautschuk, Reis, Sago, Maniok, Zuckerrohr und Früchte wie Bananen und Ananas. Der tropische Regenwald liefert Teak- und Sandelholz. Ansonsten ist die Landwirtschaft von nur geringer Bedeutung, ein großer Teil der Nahrungsmittel muss importiert werden.
Der Ölreichtum gewährleistet eine gute Infrastruktur, mehr als die Hälfte der Straßen ist asphaltiert. Von der Hauptstadt zur Küste führt eine Autobahn, eine Schnellstraße verbindet die Hauptstadt mit dem wichtigsten Hafen Muara. An Schienenwegen besteht nur eine kurze Industriebahn. Das Land verfügt über einen internationalen Flughafen und die nationale Fluglinie »Royal Brunei Airlines«. Von großer Bedeutung sind die Seeverbindungen zu den wichtigsten Hafenstädten Ostasiens, wie nach Singapur und Hongkong, ebenso nach Taiwan und nach Thailand.
Dank des Ölreichtums verfügt das Sultanat über ein gut funktionierendes Sozial- und Gesundheitssystem; so erhält jeder Staatsbürger eine Altersrente. Der Sultanspalast südwestlich der Hauptstadt gilt wegen seiner Größe (1800 Räume) und seiner verschwenderischen Ausstattung als einer der luxuriösesten Wohnpaläste der Welt.
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